| Ein wichtiger Massstab für unsere Lebensqualität ist unsere Arbeit. Wer einen Beruf ausüben darf, der seinen Begabungen und Neigungen entspricht, hat ein sinnvolles und reiches Leben. Unser Ziel ist die Vollbeschäftigung und damit eine möglichst geringe Arbeitslosigkeit. Arbeitnehmer und Arbeitnehmerinnen erhalten im weltweiten Vergleich Spitzenlöhne. Das wollen wir so beibehalten. Voraussetzungen dafür sind (1) ganz allgemein gute Rahmenbedingungen für unsere Wirtschaft und der Abbau der bürokratischen Belastung durch den Staat und (2) eine tiefe Steuerbelastung der Unternehmen. Daran müssen wir ständig arbeiten, denn die Verhältnisse und die Anforderungen ändern sich stets. Und die gegenwärtige wirtschaftliche Blüte kann rasch wieder welken! Unsere Berufsbildung mit dem dualen System von Lehrmeister/in und Berufsschule gehört zu den besten der Welt. Sie garantiert unseren hohen Leistungsstandard. Doch laufen wir Gefahr, sie mit zu vielen Auflagen zu ersticken, statt sie zu perfektionieren. Dagegen gilt es einzuschreiten. Es ist richtig, dass wir die Ausgaben für Bildung und Forschung überdurchschnittlich – nämlich rund 6 Prozent jährlich in der kommenden Legislatur – erhöhen. Die zusätzlichen Mittel aber dürfen nicht mit der Giesskanne verteilt werden. Entscheidend bleibt es, in jedem Einzelfall zu prüfen, wo die Mittel eingesetzt werden. Wer sich im Beruf weiter bildet und neue Fähigkeiten erwirbt, handelt eigenverantwortlich und im Interesse unserer Volkswirtschaft. Wir kämpfen weiter dafür, dass Weiterbildungskosten nach Abschluss der beruflichen Erstausbildung (Weiterbildung, Umschulung) in Bund und Kan-tonen von der Steuer abgesetzt werden können. |
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