Familie
(Siehe auch nachstehend unter ‚Arbeit und Bildung’ sowie ‚Sicherheit und friedliches Zusammenleben’)

Die Familie bleibt die Urzelle jeder Gesellschaft, auch jene unserer Gemeinschaft Schweiz. Jede häusliche Gemeinschaft mehrerer Generationen verdient den Schutz und die Rechte der Familie. Die Zweielternfamilie ist der Idealfall, doch der Einelternfamilie – sie ist gesellschaftliche Realität – stehen die gleichen Rechte zu.

Wir haben seit Jahren dafür gekämpft, die Benachteiligungen für Familien zu beseitigen. Dies mit gutem Erfolg: unserem permanenten Druck ist gelungen, die steuerliche Heiratsstrafe für Familien in einem Zwischenschritt zu mildern. Spätestens im Jahr 2008 werden wir die Benachteiligung endgültig beseitigen. Wir haben auch erreicht, dass in der ganzen Schweiz Kinderzulagen von mindestens 200 Franken pro Monat und Kind ausbezahlt werden.
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Vater und Mutter haben Anrecht auf Beruf und Familie. Den Eltern steht es frei, ihren Weg selber zu bestimmen. Insbesondere muss die Gesellschaft die Familienarbeit und die Kindererziehung der Mutter als vollwertige Tätigkeit anerkennen. Wo beide Elternteile oder Alleinerziehende einem Arbeitserwerb nachgehen müssen oder wollen, stellen Kantone und Gemeinden stellen erschwingliche Krippenplätze zur Verfügung. Doch lehne ich es ab, die Kinderbetreuung zu verstaatlichen. Den Unsinn vieler Linken, welche die Betreuung der Kinder in Ganztagesschulen von morgens früh bis abends zwangsweise für alle einführen wollen, bekämpfe ich bis aufs Letzte. Wir lassen nicht zu, dass die Familie staatlich dirigiert wird! Familie ist in erster Linie eigene Verantwortung der Eltern.
 
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